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Ausstellung "Weil wir Mädchen sind..." eröffnet!

Die Türen zur Plan-Erlebnisausstellung "Weil wir Mädchen sind..." in Bern stehen endlich für grosse und kleine Besucherinnen und Besucher offen! Eröffnet wurde die Ausstellung vergangenen Mittwoch mit einer stimmungsvollen Vernissage.

Schon eine Stunde vor Beginn der Vernissage zur Ausstellung "Weil wir Mädchen sind..." füllten sich die Räumlichkeiten des Käfigturms in Bern mehr und mehr mit interessierten Besucherinnen und Besuchern, und als Nina Reber mit einer grandiosen Interpretation von "Sometimes I feel like a motherless child" die Vernissage offiziell eröffnete, war der Saal zum Bersten voll.

Nina Reber

Nina Reber an der Vernissage von "Weil wir Mädchen sind..."

Mit ihrem Lied führte Nina Reber, begleitet von ihrem Vater Peter Reber, schon in die Thematik der Ausstellung ein:  "Sometimes I feel like a motherless child" erzählt vom Schmerz und der Hoffnungslosigkeit der Kinder, die nicht behütet aufwachsen, sondern sich schon von klein auf durchs Leben kämpfen müssen. Die Ausstellung "Weil wir Mädchen sind..." sei unglaublich wichtig, so Nina Reber, weil sie uns in ferne Lebenswelten einblicken lässt und uns wieder einmal vor Augen führt, dass die Menschen (und insbesondere auch die Mädchen) nicht überall so privilegiert leben wie wir in der Schweiz.

Anschliessend begrüssten Andreas Herbst (Geschäftsführer Plan Schweiz) und Andreas Bürge (Vorstandspräsident von Plan Schweiz) die Besucherinnen und Besucher und gaben nähere Informationen zu Plan Schweiz und zur Ausstellung "Weil wir Mädchen sind...". Die Ausstellung solle sensibilisieren und auf Probleme aufmerksam machen, aber den Kindern auch einfach die Gelegenheit bieten, neue Welten und Kulturen kennenzulernen.

Anita Fetz an der Vernissage

Anita Fetz bei ihrer Rede

Anita Fetz, Basler Ständerätin und Mitglied des Matronats der Plan-Kampagne "Because I am a Girl", lobte die Ausstellung "Weil wir Mädchen sind...". Sie machte darauf aufmerksam, dass unsere Welt immer noch von grossen Ungleichheiten geprägt ist. So zog sie beispielsweise den Vergleich zwischen ihrer Kindheit, die von starken Mädchenfiguren wie der roten Zora oder Pippi Langstrumpf geprägt war, mit der Kindheit eines Mädchens, das ausgebeutet wird oder das von Geburt an als weniger wertvoll gilt als sein Bruder. Sie hoffe, dass die Ausstellung viele Kinder dazu motiviere, sich gegen genau solche Ungleichheiten einzusetzen, meinte Anita Fetz weiter.

Mit dem Song "House of the Rising Sun" rundete Nina Reber schliesslich die Vernissage ab - Und die Besucherinnen und Besucher konnten sich an die Erkundung der Ausstellung machen und die Lebenswelten von Djenebou aus Mali, Asha aus Indien und Yoselin aus Ecuador kennenlernen.

Mehr Fotos zur Vernissage finden Sie auf unserer Facebook-Seite.